
Welche Stipendien gibt es in Deutschland? - Der große Überblick wie du das passende Stipendium für dich findest
Einleitung: Es gibt nicht das beste Stipendium - sondern das passende
Wenn Menschen nach einem Stipendium suchen, stellen sie meistens die gleiche Frage:
"Welche Stipendien gibt es in Deutschland?"
Die Antwort ist: Sehr viele. Es gibt in Deutschland eine Vielzahl unterschiedlicher Förderprogramme, Stiftungen und Einrichtungen. Viele fragen also:
"Welches Stipendium ist das beste?"
Die Meisten würden auf das Stipendium tippen, das am meisten zahlt oder am prestigeträchtigsten im Lebenslauf erscheint.
Ja, es gibt tatsächlich Unterschiede in den überwiesenen Beträgen und auch im Ansehen der Förderwerke. Trotzdem bringt es dir nichts, wenn du dich beim “besten” Stipendium bewirbst, du aber nicht aufgenommen wirst, weil es nicht zu deiner Situation, deinem Ziel und deiner Geschichte passt.
Daher sollte die eigentliche Frage lauten:
"Welches Stipendium passt zu meiner persönlichen Situation, meinen Zielen und meiner Geschichte?"
Denn ein Stipendium ist viel mehr als eine monatliche finanzielle Unterstützung. Es kann dir ermöglichen:
- dich stärker auf deine Ausbildung, dein Studium oder deine Forschung zu konzentrieren,
- wertvolle Kontakte aufzubauen,
- Menschen mit ähnlichen Interessen kennenzulernen,
- neue Perspektiven zu gewinnen,
- und langfristig von einem Netzwerk zu profitieren, das dich über viele Jahre begleitet.
Viele Menschen bewerben sich jedoch gar nicht erst, weil sie glauben, dass Stipendien nur für absolute Spitzenleistungen, außergewöhnliches Engagement oder „besondere“ Menschen gedacht sind.
Genau dieser Gedanke hält viele davon ab, eine Chance zu nutzen.
Meine eigene Suche nach einem Stipendium: Warum ich mich zunächst für das Deutschlandstipendium entschieden haben
Als ich mich zum ersten Mal mit Stipendien beschäftigt habe, hatte ich vor allem einen einfachen Wunsch:
Ich wollte mein Studium finanziell besser bewältigen können.
Da ich keine finanzielle Unterstützung aus meinem Elternhaus erhalten konnte, war eine zusätzliche Förderung eine große Hilfe im Alltag. Meine erste Motivation war also nicht ein prestigeträchtiges Netzwerk oder eine besondere Auszeichnung. Es ging darum, Unterstützung zu bekommen.
Das Deutschlandstipendium erschien mir damals besonders passend:
- Das Bewerbungsverfahren war vergleichsweise unkompliziert.
- Die Bewerbung bestand hauptsächlich aus einem Motivationsschreiben.
- Der Fokus lag stark auf den Studienleistungen.
- Ich musste nicht das Gefühl haben, mich zusätzlich zum Studium noch in umfangreichen Programmen engagieren zu müssen.
Gleichzeitig hatte ich Respekt vor manchen anderen Förderwerken. Das lag nicht daran, dass sie schlecht gewesen wären – im Gegenteil. Ich hatte das Gefühl, dass diese Programme vielleicht nicht zu mir passen könnten.
Das vermeintlich „elitäre“ Auftreten mancher Einrichtungen hat mich eher abgeschreckt. Ich dachte:
"Bin ich dort überhaupt richtig?"
Rückblickend war diese Unsicherheit unbegründet. Denn später wurde mir klar:
Viele Menschen unterschätzen sich, weil sie nicht wissen, wonach Förderwerke wirklich suchen.
Warum viele Menschen glauben, kein passendes Stipendium zu finden
Ein häufiger Irrtum lautet:
Für ein Stipendium muss ich außergewöhnlich sein.
Viele denken dabei an:
- internationale Hilfsprojekte,
- außergewöhnliches gesellschaftliches Engagement,
- große wissenschaftliche Erfolge,
- beeindruckende Lebensläufe.
Natürlich können solche Erfahrungen relevant sein. Aber sie sind nicht die einzige Möglichkeit, interessant für ein Förderprogramm zu sein. Besonders häufig höre ich:
"Mein Engagement zählt wahrscheinlich nicht."
Doch genau hier liegt ein Denkfehler. Engagement bedeutet nicht nur, eine Organisation zu gründen oder große Projekte umzusetzen. Auch andere Dinge können viel über deine Persönlichkeit zeigen:
- Mitarbeit im Sportverein,
- ehrenamtliche Tätigkeiten,
- Unterstützung anderer Menschen,
- Verantwortung in Familie oder Umfeld,
- Engagement an Schule oder Hochschule,
- langfristige persönliche Projekte.
Auch wenn dein Engagement länger zurückliegt, kann das noch sehr relevant für die Förderwerke sein. Die entscheidende Frage ist nicht:
"Was habe ich Außergewöhnliches gemacht?"
Sondern:
"Was sagt meine Erfahrung über mich, meine Werte und meine Entwicklung aus?"
Nochmal zurück zu meiner persönlichen Stipendiengeschichte: Nach einigen Jahren der Förderung durch das Deutschlandstipendium, habe ich mich dann bei der Studienstiftung des deutschen Volkes beworben und siehe da:
Mein Engagement, von dem ich eigentlich dachte, dass es vollkommen irrelevant ist, zusammen mit meinem Lebensweg, wurden sehr gespannt und interessiert von der Auswahlkommission aufgefasst, sodass ich letztlich eingeladen und gefördert wurde.
Die wichtigste Message ist: Reflektiere deine Werte, deine Interessen und deine Stärken und bewirbt dich beim passenden Förderwerk. Falls du ein persönliches Beratungsgespräch möchtest, in dem ich deine Chancen für gewisse Stipendien ehrlich und transparent einschätze, schau hier vorbei: https://www.scholar2be.de/kontakt/
Welche Arten von Stipendien gibt es in Deutschland?
Die Stipendienlandschaft in Deutschland ist vielfältig. Grundsätzlich lassen sich Stipendien nach verschiedenen Kriterien unterscheiden:
- Zielgruppe
- Fachrichtung
- persönlicher Hintergrund
- Engagement
- Forschungsinteresse
- finanzieller Bedarf
- Karriereziele
Im Folgenden findest du die wichtigsten Kategorien. Um dir einen Überblick zu verschaffen, kannst du auch Stipendiendatenbanken nutzen, wie:
MyStipendium (Anmeldung nötig)
DAAD (für Auslandsaufenthalte)
1. Stipendien für Studierende
Studierende bilden eine der größten Gruppen von Stipendienbewerber:innen.
Die bekanntesten Möglichkeiten sind:
Deutschlandstipendium
Das Deutschlandstipendium richtet sich an Studierende mit guten Leistungen und besonderem Potenzial. Typisch sind:
- gute Studienleistungen,
- Engagement,
- persönliche Entwicklung,
- Motivation.
Ein Vorteil:
Die Bewerbung ist häufig weniger umfangreich als bei vielen anderen Förderwerken. Gerade für Studierende, die erstmalig über ein Stipendium nachdenken, kann es ein guter Einstieg sein.
Begabtenförderungswerke
In Deutschland gibt es 13 staatlich unterstützte Begabtenförderungswerke.
Dazu gehören:
- Das Avicenna Studienwerk
- Das Cusanuswerk – Bischöfliche Studienförderung
- Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk
- Das Evangelisches Studienwerk Villigst
- Die Friedrich Ebert Stiftung
- Die Friedrich Naumann Stiftung
- Die Hans Böckler Stiftung
- Die Hanns Seidel Stiftung
- Die Heinrich Böll Stiftung
- Die Konrad Adenauer Stiftung
- Die Rosa Luxemburg Stiftung
- Die Stiftung der deutschen Wirtschaft (sdw)
- Die Studienstiftung des deutschen Volkes
Diese Programme fördern nicht nur finanzielle Aspekte. Sie bieten häufig:
- Seminare,
- Veranstaltungen,
- Netzwerke,
- ideelle Förderung.
Dabei unterscheiden sich die Werte und Schwerpunkte der einzelnen Förderwerke deutlich, zum Beispiel nach politischen Einstellungen und Religion. Die richtige Frage ist daher nicht:
„Welches ist das bekannteste Stipendium?“
Sondern:
„Welches Förderwerk passt zu meinen Interessen und meiner Persönlichkeit?“
2. Fachbezogene Stipendien
Einige Stipendien richten sich speziell an bestimmte Studienrichtungen, wie:
- Naturwissenschaften
- Medizin
- Ingenieurwissenschaften
- Wirtschaft
- Kunst
- Musik
- Gesellschaftswissenschaften
Gerade Studierende mit einem klaren Fachprofil sollten prüfen, ob es Förderprogramme gibt, die genau ihre Richtung unterstützen.
Oft hilft es nicht einfach nur “Stipendium Chemie” oder “Stipendium Jura” zu googeln. Suche gezielt nach Verbänden, Einrichtungen oder Firmen, für die dein Fach oder Bereich relevant ist.
3. Stipendien für Promovierende
Für Promovierende gibt es spezielle Fördermöglichkeiten.
Hier spielen häufig andere Kriterien eine Rolle:
- Qualität des Forschungsvorhabens,
- wissenschaftliche Motivation,
- bisherige Leistungen,
- gesellschaftliche oder fachliche Bedeutung.
Promotionsstipendien ermöglichen es, sich intensiver auf die eigene Forschung zu konzentrieren und bieten teilweise ebenfalls ideelle Programme und Netzwerke.
Ein Beispiel aus meiner Stipendiengeschichte:
Zur Zeit meiner Promotion habe ich lange überlegt, mich für das Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes zu bewerben, von der ich ja bereits während des Studiums gefördert wurde.
Da ich jedoch bereits innerhalb der Studienstiftung gut vernetzt war und Zugang zum Alumni-Forum hatte, entschied ich mich für das Kekulè-Stipendium des Verbandes der chemischen Industrie (VCI), wo ich mein Netzwerk fachspezifischer erweitern konnte und andere ideelle Förderungen erhalten habe. Ich persönlich denke, dass man stark profitiert von unterschiedlichen Förderwerken gefördert zu werden.
4. Stipendien für Schüler:innen
Auch Schülerinnen und Schüler können bereits von Förderprogrammen profitieren. Dabei geht es her weniger um Noten. Viele Programme berücksichtigen:
- Motivation,
- Persönlichkeit,
- Engagement,
- Familiäre Hintergründe,
- besondere Interessen und Leidenschaft.
Eine frühe Beschäftigung mit Stipendien kann langfristig Türen öffnen. Leider sind Stipendien in Schulen, sowie generell bei Lehrern und Eltern, nicht wirklich auf dem Schirm.
5. Stipendien für Auszubildende
Auch während einer Ausbildung gibt es Fördermöglichkeiten. Besonders relevant können sein:
- berufliche Entwicklung,
- besondere Leistungen,
- Weiterbildungsziele.
Viele Auszubildende wissen gar nicht, dass Stipendien nicht nur für klassische akademische Laufbahnen existieren.
6. Stipendien für Berufstätige
Viele Menschen verbinden Stipendien ausschließlich mit einem Studium. Tatsächlich gibt es jedoch auch zahlreiche Fördermöglichkeiten für Berufstätige, Fachkräfte und Menschen, die sich beruflich weiterentwickeln möchten.
Gerade in einer Zeit des lebenslangen Lernens gewinnen Stipendien für berufsbegleitende Weiterbildungen, Masterstudiengänge oder Forschungsaufenthalte zunehmend an Bedeutung.
Gefördert werden beispielsweise:
- berufsbegleitende Studiengänge,
- Weiterbildungsprogramme,
- Führungsprogramme,
- Auslandsaufenthalte,
- Forschungsprojekte,
- fachliche Spezialisierungen.
Wer bereits im Berufsleben steht, bringt häufig genau die Erfahrungen mit, die Förderinstitutionen besonders schätzen: Verantwortungsbewusstsein, praktische Erfahrung und eine klare Vorstellung davon, wohin der eigene berufliche Weg führen soll.
Mein Rat lautet deshalb:
Informiere dich auch dann über Stipendien, wenn dein Studium bereits abgeschlossen ist. Viele Förderprogramme richten sich ausdrücklich an Menschen, die sich beruflich weiterentwickeln möchten.
Welches Stipendium passt zu dir?
Nachdem wir uns angesehen haben, welche Arten von Stipendien es gibt, stellt sich die entscheidende Frage:
Welches Stipendium passt zu deiner persönlichen Situation?
Wie oben bereits geschrieben: Genau hier machen viele Bewerberinnen und Bewerber einen Fehler: Sie suchen nach dem "besten" Stipendium.
Dabei gibt es dieses gar nicht.
Ein Stipendium sollte immer zu deiner Persönlichkeit, deinen Zielen und deiner Lebenssituation passen.
1. Dein Lebenslauf
Der Lebenslauf erzählt deine bisherige Geschichte. Selbstverständlich sind Noten oder Stationen auch wichtig, relevant sind aber ebenso:
- Welche Entscheidungen hast du getroffen?
- Welche Erfahrungen haben dich geprägt?
- Wo hast du Verantwortung übernommen?
- Gibt es einen roten Faden? Nein? Kein roter Faden kann umso interessanter sein.
Nach dem Reklektieren dieser Punkte erkennt man bereits sehr gut, welche Förderwerke zu einer Person passen könnten.
2. Dein Engagement
Viele Menschen unterschätzen ihr eigenes Engagement. Ich höre häufig Aussagen wie:
"Ich engagiere mich eigentlich gar nicht."
Im Gespräch stellt sich dann heraus, dass jemand:
- seit Jahren Trainer im Sportverein ist,
- Nachhilfe gibt,
- Angehörige pflegt,
- sich in der Fachschaft engagiert,
- Jugendgruppen betreut,
- Musikunterricht gibt.
Für viele Bewerber sind diese Dinge selbstverständlich. Für eine Auswahlkommission sind sie häufig ein Ausdruck von Verantwortungsbewusstsein und gesellschaftlichem Engagement.
3. Deine Werte
Jedes Förderwerk hat seine eigenen Schwerpunkte. Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf die finanzielle Förderung zu schauen.
Frage dich stattdessen:
- Welche Werte sind mir wichtig?
- Welche Themen interessieren mich?
- Wo möchte ich mich langfristig einbringen?
Je besser deine eigenen Überzeugungen zu einem Förderwerk passen, desto authentischer wird später auch deine Bewerbung.
4. Deine Noten
Ja – Noten spielen bei vielen Stipendien eine Rolle. Aber sie erzählen nie die ganze Geschichte.
Sehr gute Noten können Türen öffnen. Trotzdem kenne ich einige Leute, die Stipendien mit Notendurchschnitten im Bereich von 2,5 oder schlechter bekommen haben. Ebenso wichtig ist auch die Frage:
Wie bist du zu diesen Leistungen gekommen?
Manchmal erzählen gute Leistungen trotz schwieriger Lebensumstände eine viel stärkere Geschichte als ein perfekter Lebenslauf ohne erkennbare Entwicklung.
5. Deine persönliche Geschichte
Jeder Mensch hat eine Geschichte. Viele glauben jedoch, ihre Erfahrungen seien nichts Besonderes. Genau das ist einer der häufigsten Denkfehler. Die Dinge, die für dich selbstverständlich erscheinen, können für andere außergewöhnlich sein.
Deshalb beginnt jede gute Bewerbung mit ehrlicher Selbstreflexion.
Die häufigsten Irrtümer über Stipendien
Während meiner eigenen Bewerbungen und später im Austausch mit vielen Interessierten sind mir immer wieder dieselben Missverständnisse begegnet.
Irrtum 1: "Ich bin nicht gut genug."
Diesen Gedanken hatte ich selbst. Ich war überzeugt, dass andere Bewerber deutlich interessanter, engagierter oder talentierter seien. Heute weiß ich:
Fast jeder erfolgreiche Bewerber kennt genau diesen Zweifel.
Lass dich nicht abhalten, deine Chance zu nutzen.
Irrtum 2: "Ich engagiere mich zu wenig."
Viele Menschen denken bei Engagement an spektakuläre Projekte. Dabei können auch langfristige Aktivitäten im Sportverein, in der Musik, in der Jugendarbeit oder im familiären Umfeld sehr viel über einen Menschen aussagen.
Nicht die Größe des Engagements ist entscheidend. Sondern was es über deine Persönlichkeit zeigt.
Irrtum 3: "Es zählen nur perfekte Noten."
Gute Leistungen sind wichtig. Aber Förderwerke interessieren sich häufig für den ganzen Menschen. Sie möchten wissen:
- Wer bist du?
- Was motiviert dich?
- Wie gehst du mit Herausforderungen um?
- Welche Ziele verfolgst du?
Irrtum 4: "Ich muss perfekt sein."
Perfektion wirkt selten authentisch. Persönlichkeiten entstehen durch Erfahrungen.
Auch Herausforderungen, Rückschläge oder schwierige Lebenssituationen können zeigen, wie du gewachsen bist. Ehrlich formulierte Schwächen und Menschlichkeit können im Auswahlverfahren eine Stärke sein.
Mein wichtigster Rat
Wenn ich heute auf meine eigenen Bewerbungen zurückblicke, würde ich vieles entspannter angehen. Damals wollte ich alles perfekt machen. Ich habe Formulierungen immer wieder verändert und jeden Satz mehrfach gelesen.
Dabei habe ich beinahe vergessen, worum es eigentlich ging:
Mich selbst authentisch zu zeigen. Heute weiß ich:
Eine gute Bewerbung überzeugt nicht deshalb, weil sie perfekt geschrieben ist. Sondern weil sie ehrlich erkennen lässt, wer der Mensch hinter den Unterlagen ist.
Fazit
Deutschland bietet eine beeindruckende Vielfalt an Stipendien. Für nahezu jede Lebensphase gibt es passende Fördermöglichkeiten – sei es für Studierende, Promovierende, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende oder Berufstätige.
Die eigentliche Herausforderung besteht deshalb nicht darin, möglichst viele Stipendien kennenzulernen. Die Herausforderung besteht darin, das Förderprogramm zu finden, das wirklich zu dir passt.
Nimm dir deshalb Zeit, deine eigene Geschichte zu reflektieren. Denn genau dort beginnt eine überzeugende Stipendienbewerbung.
Noch überzeugender wird die Bewerbung natürlich durch das Coaching von Scholar2Be 😉 melde dich gerne für ein kostenloses und unverbindliches Beratungs- und Kennenlerngespräch und wir sehen, ob wir zusammen den Weg zu deinem Stipendium gehen. Kontaktiere mich gerne hier.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Welche Stipendien gibt es in Deutschland?
In Deutschland gibt es unter anderem die 13 Begabtenförderungswerke, das Deutschlandstipendium, fachbezogene Stipendien, Promotionsstipendien sowie zahlreiche Förderprogramme für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Berufstätige.
Kann ich mich gleichzeitig auf mehrere Stipendien bewerben?
Ja. In den meisten Fällen kannst du dich parallel auf mehrere Stipendien bewerben. Informiere dich jedoch über mögliche Regelungen zur gleichzeitigen Förderung.
Brauche ich einen Einser-Schnitt?
Nein.
Viele Förderwerke betrachten neben schulischen oder akademischen Leistungen auch Motivation, Persönlichkeit, Engagement und die individuelle Lebensgeschichte. Ich persönlich kenne Leute die mit Notendurchschnitten von 2.5 und höher ein Stipendium ergattert haben.
Welche Rolle spielt ehrenamtliches Engagement?
Engagement ist bei vielen Förderwerken ein wichtiger Baustein.
Dabei zählen nicht nur große Projekte. Auch kontinuierliches Engagement im Sportverein, in der Jugendarbeit oder im sozialen Umfeld kann relevant sein.
Gibt es Stipendien für Berufstätige?
Ja.
Es existieren zahlreiche Förderprogramme für Weiterbildungen, berufsbegleitende Studiengänge, Forschungsprojekte und berufliche Qualifizierungen.
Wie finde ich heraus, welches Stipendium zu mir passt?
Der wichtigste Schritt besteht darin, die eigenen Ziele, Werte, bisherigen Erfahrungen und den persönlichen Lebensweg zu reflektieren.
Erst danach solltest du gezielt nach Förderprogrammen suchen, die genau dazu passen.
Wenn du Hilfe benötigst: Kontaktiere mich gerne unter https://www.scholar2be.de/kontakt/ für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch.
Weiterlesen
Wenn du bereits ein passendes Stipendium gefunden hast, helfen dir diese Leitfäden weiter:
- Warum sich ein Stipendium lohnt – Vorteile für Studium, Ausbildung und Beruf
- Stipendienbewerbung schreiben – Der komplette Leitfaden (in Arbeit)
- Motivationsschreiben für ein Stipendium – So überzeugst du authentisch (in Arbeit)
- Die häufigsten Fehler in Stipendienbewerbungen (in Arbeit)

Hallo Herr Autor
welche Stipendien gibt es für Berufstätige?
GaLiGrü
Danke für deinen Kommentar!
Die Klassiker sind hier die Stipendien der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB). Hier gibt es zum Beispiel das Weiterbildungsstipendium, wo junge Leute für Weiterbildungen (z. B. Meister), aufbauende Studiengänge oder auch Seminar usw. gefördert werden. Es gibt auch das sog. Aufstiegsstipendium, wo man unterstützt wird aus dem Beruf in ein Erststudium zu starten. Beide Stipendien sind finanziell und ideell und haben einen sehr guten Ruf.
Schau mal hier vorbei
https://www.sbb-stipendien.de/weiterbildungsstipendium/was-wird-gefoerdert
https://www.sbb-stipendien.de/aufstiegsstipendium
Ansonsten gibt es für gewisse Berufsgruppen spezielle Stipendien, z. B. für Künstler:innen, Sportler:innen oder Übersetzer:innen und viele mehr. Diese sind meist extremst attraktiv.
Falls du genauere Infos brauchst, kannst du mich gerne hier auf der Website kontaktieren!
Der Artikel räumt konsequent mit dem Mythos des makellosen Lebenslaufs auf und zeigt auf den Punkt, dass die größte Hürde für ein Stipendium fast immer die eigene, unbegründete Selbstselektion ist.
Man braucht heutzutage eigentlich nicht mehr "den perfekten Lebenslauf". Vorher einfach mal recherchieren was die Kriterien sind und vielleicht fehlt ja nur ein Punkt. Viel wichtiger ist es, die eigene Persönlichkeit rüber zu bringen.
Ja, in den Auswahlkommissionen wird gezielt zwischen den Zeilen gelesen und Potenzial herausgefiltert, ohne den perfekten Lebenslauf zu haben.
Eine sehr positive Entwicklung, wie ich finde. Trotzdem haben natürlich Leute, die Ihre Stärken im ersten Moment sehr gut darstellen können höhere Chancen.
Vielen Dank für diesen ausführlichen Überblick! Besonders wichtig finde ich den Hinweis, dass nicht nur perfekte Noten oder außergewöhnliche Projekte zählen, sondern auch der persönliche Lebensweg, die eigenen Werte und Formen von Engagement, die man selbst häufig unterschätzt. Viele potenzielle Bewerberinnen und Bewerber schließen sich vermutlich viel zu früh aus. Ich persönlich suche nach dem Förderprogramm was am besten zu mir passt, hierzu sind die Gedanken, die du mir mitgibst besonders wertvoll.
Danke für den hilfreichen Überblick! Mich würde interessieren, ab wann man sich idealerweise für ein Stipendium bewerben sollte – schon vor Studienbeginn oder ist das auch im laufenden Studium noch sinnvoll?
Das geht beides tatsächlich. Viele Stipendiengeber schreiben dich an, wenn du im Studium zu den besten gehörst, da sie die Daten von der Uni abfragen; da bist du ja schon im Studium.
Vor dem Studium kannst du dich oft selbst bewerben oder auch vorgeschlagen werden (z. B. von Lehrern).
Es ist also alles möglich. Melde dich gerne unter https://www.scholar2be.de/kontakt/, wenn du das genauer besprechen möchtest.
Bis dann!
Ich freue mich sehr, dass hier die vielen Fördermöglichkeiten erläutert werden! Das Wort Stipendium schreckt natürlich häufig erstmal ab, und lässt einen in Selbstzweifel über die Eignung einer selbst versinken. Hier konnte ich lernen, dass es verschieden Möglichkeiten gibt und man sich nicht Entmutigen lassen sollte!